19 Millionen Pakete pro Tag: Wie funktioniert die reibungslose Paketzustellung in der Weihnachtszeit?

Das rasante Wachstum des eCommerce stellt einen zunehmenden logistischen Mehraufwand dar. Gerade in der Weihnachtszeit boomt der Online-Handel – Bequemlichkeit und eine schnelle Belieferung lauten die Stichworte. Vor allem die KEP-Branche muss sich Jahr für Jahr für das Weihnachtsgeschäft wappnen, um eine reibungslose Paketzustellung garantieren zu können.

Bis zu 14 Millionen Sendungen durchschnittlich pro Tag – zu Spitzenzeiten sogar rund 19 Millionen: Mit dieser Flut rechnen Experten für das Weihnachtsgeschäft 2019 alleine in Deutschland. In den USA bewegen die Postboten und Transportunternehmen zwischen Thanksgiving und Neujahr sogar mehr als 800 Millionen Pakete. Insgesamt werden in Deutschland 355 Millionen Sendungen an Privathaushalte erwartet, das entspricht einem Zuwachs von etwa sieben bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die beeindruckenden Zahlen des Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) belegen die logistischen Herausforderungen, denen die Paketzusteller ausgesetzt sind.

Alle Jahre wieder

Um diese temporären Auftragsspitzen zur Weihnachtszeit zu stemmen, müssen sich die KEP-Dienstleister Jahr für Jahr intensiv auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten. Dafür werden unter anderem Personal, Fahrzeugbestand, Transport- und Sortierkapazitäten erhöht, berichtet etailment. So sollen 25.000 zusätzliche Zusteller dafür sorgen, dass dieses gewaltige Volumen bewältigt werden kann.

Zudem soll die Zustellung der Sendungen so effizient wie möglich erfolgen. Hier helfen u.a.  Optionen wie die Sendungsverfolgung: Dank ihr wissen die Empfänger bereits vorab, wann ihr Paket sie erreichen wird. Wer zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause ist, kann entweder einen anderen Zustelltag wählen oder eine der zahlreichen Alternativen zur Umleitung nutzen. „Das führt dazu, dass die Quote erfolgloser Zustellversuche sinkt und somit auch der Verkehr“, so Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK.

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