Ein Hubmast macht den Unterschied

Es gibt einen neuen Heavy-Duty-Hubmast auf dem Staplermarkt. Und dieser Mast ist gewissermaßen ein Muss für alle, die mit Schubmaststaplern in Hubhöhen bis zu 15 Meter arbeiten, dabei auf optimale Sicht und hohe Resttragfähigkeiten angewiesen sind – und außerdem ohne Probleme Tor- und Regaldurchfahrten passieren wollen.

Lagerhallen und Regalanlagen wachsen immer weiter in die Höhe. An die eingesetzten Schubmaststapler stellt das zunehmende Anforderungen, denn die Lasten müssen schnell und sicher bis in die obersten Regalebenen ein- und ausgelagert werden.

Hinzu kommt: Während die Trucks mit ausgefahrenem Mast immer höher reichen, sollen sie mit eingefahrenem Mast problemlos Tor- und Regaldurchfahrten passieren. Gleichzeitig dürfen die Fahrzeuge nicht länger werden – denn jeder Zentimeter zählt, damit die Geräte möglichst wendig sind, mit geringen Arbeitsgangbreiten zurechtkommen und die Lagerflächen optimal ausgenutzt werden können. Nicht zuletzt braucht es Lösungen für die mit zunehmender Hubhöhe auftretenden Mastschwingungen sowie die schwieriger werdenden Sichtverhältnisse.

„Heavy-Duty“-Mast von Linde

Der Stapler- und Lagertechnikspezialist Linde Material Handling hat jetzt auf die gestiegenen Ansprüche an Hubmasten reagiert – und stattet seine Schubmaststapler künftig mit einem neuen, sogenannten „Heavy-Duty-Mast“ aus. Mit einer maximalen Hubhöhe von 15 Metern reicht der neue Mast ganze zwei Meter höher als die bisher verbauten Masten. Er verfügt außerdem über eine höhere Resttragfähigkeit, sodass die Fahrzeuge bei voll ausgefahrenem Hubmast deutlich mehr Lastgewicht bewegen können als bisher. 

Damit die Schubmaststapler mit dem neuen Mast gefahrlos Lagerdurchfahrten passieren können, hat Linde MH das Verhältnis zwischen Hubhöhe und Bauhöhe weiter optimiert. Damit ist der neue 15-Meter-Mast in geschlossenem Zustand sogar niedriger als die 13-Meter-Version des Vorgängermodells.

Bessere Sicht auf Last und Umgebung

Auch die Sicht wurde im Vergleich zu früheren Modellen desselben Herstellers merklich verbessert. Weil der Mast breiter konstruiert werden konnte und die von anderen Modellen bekannten Querverstrebungen wegfielen, ergeben sich zwischen den Mastprofilen große Sichtfenster, was den Blick auf die Gabeln signifikant verbessert. Nach Herstellerangaben erweitert sich das Sichtfeld des Fahrers dadurch um bis zu 27 Prozent – eine deutliche Verbesserung.

Ein weiterer Pluspunkt des „Heavy-Duty-Masts“ sind die robusten Mastprofile mit gestaffelten Verstärkungen, die den Schubmast zusätzlich versteifen und die Durchbiegung der einzelnen Komponenten minimieren. Das führt zu geringeren Mastschwingungen beim Ein- und Auslagern in großen Hubhöhen. Der Vorteil: Der Fahrer spart sich nicht nur die Wartezeit bis zum Auspendeln, sondern vermeidet gleichzeitig auch Zusammenstöße zwischen Mast und Regal. Optional bietet Linde Material Handling außerdem das Fahrerassistenzsystem Dynamic Mast Control (DMC) an, bei dem ein elektrischer Schubantrieb sensorgesteuert Mastschwingungen und Mastdurchbiegungen durch gezielte und hochpräzise Gegenbewegungen ausgleicht.  

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