Faszinierende neue Arbeitswelt: Wo gibt es neue Berufschancen?

Einst beherrschte körperliche Arbeit – erleichtert durch den Einsatz manuell bedienbarer Maschinen – den Alltag im Lager. Mit der Automatisierung der Intralogistik haben sich die Zeiten geändert. Die neue, futuristisch anmutende Arbeitswelt erfordert Fachkräfte, die maßgeschneiderte automatisierte Systemlösungen konzipieren, planen und auslegen können. So sind Datenspezialisten oder Roboter-Koordinatoren heutzutage heiß begehrt.

Entlasten statt ersetzen

Fakt ist: Solange die Waren- und Paketströme weltweit weiter anschwellen, wird der Branche die Arbeit nicht ausgehen. Dabei kann die Automatisierung die Mitarbeiter niemals vollständig ersetzen. Entlastung ist die Devise. Allerdings werden die Jobs kopflastiger und die verbundenen Tätigkeiten anspruchsvoller.

Führungskräfte sollten diesen Wandel konsequent fördern. Er ist der sicherste Ausweg aus dem weitverbreiteten Fachkräftemangel. Schließlich lassen sich viele Transportaufgaben ohne automatisierte Prozesse heute gar nicht mehr bewältigen. Zugleich schwinden mit dieser Entwicklung auch die krankheitsbedingten Arbeitsausfälle und parallel erhöht sich die Transportsicherheit in den Lager- und Fabrikhallen.

Vom Mitarbeiter zum Experten

Auf das Personal der Intralogistik-Branche wartet eine faszinierende neue Arbeitswelt, für die allerdings auch eine höhere Qualifikation gefragt ist. Innerbetriebliche Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme gewinnen vor diesem Hintergrund stark an Bedeutung. Für die Unternehmen der Intralogistik geht es jetzt also darum, für diese wissensintensiven Arbeitsbereiche systematisch Kompetenz aufzubauen. Hierzu müssen auch die alten Leitlinien für den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit auf die neuen Gegebenheiten der weitgehend automatisierten Prozesse umgeschrieben werden.

Ein großer Schritt: Denn für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet das neben neue Berufsperspektiven zugleich auch bessere Verdienstmöglichkeiten.