Welches Kommissioniergerät passt zu meinen Lageranforderungen?

Die Kommissionierung hat einen großen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit, denn: Die bestellte Ware sollte nicht nur korrekt, sondern auch schnellstmöglich beim Empfänger eintreffen. Damit dieser intralogistische Prozess auch so effizient und einfach wie möglich ablaufen kann, müssen die passenden Geräte her. Doch hier scheint die Bandbreite an Produkten schier unendlich zu sein. Wie findet man also das richtige Kommissioniergerät für die eigenen Anforderungen?

Kommissionierfahrzeuge sind so vielseitig wie nie zuvor. Genauso vielseitig sind auch die Methoden und Anforderungen. Denn keine Anwendung gleicht der anderen: Faktoren wie Lastträger, Warengewicht, Regalhöhe und Picking-Frequenz sind bei jedem Einsatz individuell. Mal befindet sich die Ware in der ersten Ebene, mal in der dritten. Dann handelt es sich um schwere Gebinde, später wiederum um leichte Kleinteile. Prinzipiell gilt: Je höher die Ware transportiert werden muss, desto leichter sollte die Last sein. Auf der unteren Ebene sind sogenannte Vertikalkommissionierer im Einsatz. Sie bieten die höchste Tragfähigkeit und können bis zu 2.500 Kilogramm schwere Lasten auf Bodenniveau bzw. in den ersten Etagen handhaben.

Wenn es mal hoch hinaus geht

Da Lagerfläche allerdings nicht nur teuer, sondern auch begrenzt ist, baut man in die Höhe. Dann kommen Horizontal-Kommissioniergeräte zum Einsatz. Diese Fahrzeuge bringen die Fahrerkabine problemlos in luftige Höhen. So erreichen die sogenannten Vertikalkommissionierer des Intralogistikexperten STILL beispielsweise in der Standardausführung Greifhöhen von bis zu zwölf Meter, in kundenindividuellen Konfigurationen sogar bis zu 16 Meter. Dabei beträgt die Fahr- und Hubgeschwindigkeit maximal 13 km/h bzw. 0,4 m/s. Damit eignen sich Vertikalkommissionierer auch gut für Hochregal- und Schmalganglager. Wichtig ist dabei aber immer: Die angegebene maximale Traglast bezieht sich nicht auf die maximale Hubhöhe – je höher man mit einem Kommissionierer arbeitet, desto leichter muss auch die Last sein.

Autonome Assistenten für mehr Ergonomie und Effizienz

Um das Kommissionieren noch effizienter zu machen, lohnen sich (teil-)autonome Fahrzeuge, wie zum Beispiel die der Baureihe N20 SA und N20 C SA von Linde Material Handling oder der OPX iGO neo von STILL. Die künstliche Intelligenz passt die Geschwindigkeit der Geräte dabei intuitiv an die jeweilige Situation an und sorgt dafür, dass die Fahrzeuge ihren individuellen Bediener identifizieren und nur diesem folgen. Hindernisse werden ebenfalls automatisch erkannt und falls möglich umfahren.

Doch wann ist ein automatisiertes Kommissioniergerät die richtige Wahl? „Wir empfehlen unseren Kunden unsere autonomen Horizontalkommissioniergeräte OPX iGo neo insbesondere dann, wenn sehr lange Laufwege zurückgelegt oder die Waren in schmalen Gängen kommissioniert werden“, so Rhea Langkammer, Head of Marketing bei STILL. „Aber eigentlich können unsere autonomen OPX iGo neo Produkte überall dort eingesetzt werden, wo eine Entlastung der Mitarbeitenden und eine gesteigerte Produktivität gewünscht ist. Ihre Stärke besteht vor allem darin, dass bestehende manuelle Prozesse so ganz unkompliziert und ohne maßgebliche Änderungen automatisiert werden können.“