Wie wichtig ist Automatisierung für die Intralogistik der Zukunft?

Die Nachfrage nach autonomen Fahrzeugen verdoppelt sich jährlich. Das Beratungsunternehmen Roland Berger* prophezeit eine Kostenreduktion von 20 bis 40 Prozent mit Hilfe von Robotik-Lösungen und sieht den Einstiegspreis für fahrerlose Transportsysteme bis 2020 unter die Grenze von 100.000 Euro fallen.

Die Nachfrage steigt dabei aus gutem Grund:

Das Interesse der Kunden ist enorm. Unabhängig von Konjunkturzyklen wachsen Logistik und Intralogistik weltweit. In vielen Märkten wird es immer schwieriger, Staplerfahrer zu finden,

erklärt Tobias Zierhut, Head of Mobile Automation bei KION.

Automatisierung vermeidet Schäden durch Fahrfehler. Und sie macht unsere Kunden extrem flexibel: Sie sind nicht auf fixe Strukturen wie Förderbänder angewiesen“,

so der Experte weiter.

Dennoch, der Markt für Intralogistik wächst so rasant, dass auch langfristig dem beschäftigten Personal nicht alle Arbeit abgenommen wird. Sie wird nur neu definiert und organisiert. Dabei bietet Intralogistik-Automation faszinierende Perspektiven.

Logistik 4.0

Der Weg in die sogenannte Social Networked Logistics (Logistics 4.0) ist somit weitgehend vorgezeichnet. Mensch und Maschine werden in Zukunft zu „Kollegen“. Gleichzeitig rücken Komplettlösungen für das Lager immer mehr in de Fokus. 

Diese Veränderungen prägen auch künftige Berufsbilder: traditionelle Handarbeit wird mehr und mehr zur anspruchsvollen Kopfarbeit. Roboter-Koordinatoren planen und überwachen Maschineneinsätze, Datenspezialisten analysieren und optimieren komplexe Arbeits- sowie Produktionsabläufe und Gabelstaplerfahrer dirigieren autonome Fahrzeuge. Prozesse wie z. B. die Ein- und Auslagerung werden dank intelligenter Assistenzsysteme völlig automatisch erfolgen.

› Fazit: Automation ist unverkennbar auf dem Vormarsch – und aktuell einer der wichtigsten Trends in unserer Branche.

* Nur in Englisch 


 

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